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Sonderausstellungen

Wir konzipieren und präsentieren regelmäßig eigene Sonderausstellungen zu historischen Ereignissen oder aktuellen Themen sowie verschiedenste Werke von regionalen Kunstschaffenden.

Die eigens geschaffene Fläche im Erdgeschoss ermöglicht zudem die Präsentation von Sonderausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Landkreis Oberhavel. Bildende Kunst wie Malerei, Grafik oder Bildhauerei kann in Einzel- oder Gruppenausstellungen einem breiten Publikum präsentiert werden. Wir planen aktiv die Sonderausstellungen, sprechen Sie uns an!

Das ReMO präsentiert zur Zeit 2 Sonderausstellungen

"Manfred Zoller: Echo der Bilder" ist bis zum 30.08.2026 im ReMO zu sehen. In der KulturFuge sind bis zum 27.09.2026 Kunstwerke von Ralf Tiedemann unter dem Titel: "Werkschau-Zwischen Horizonten" ausgestellt.


Künstler zeigt im ReMO Werke der vergangenen 50 Jahre / Sonderausstellung bis
30. August zu sehen

Der international renommierte Künstler und Kunstdozent Prof. Dr. Manfred Zoller zeigt im ReMO – Regionalmuseum Oberhavel eine Werkschau mit Bildern, die seit 1976 entstanden sind. Landrat Alexander Tönnies, die stellvertretende ReMO-Leiterin Ulrike Rack und Dr. Manfred Zoller eröffneten die Sonderausstellung mit dem Titel „Manfred Zoller. Echo der Bilder. Arbeiten von 1976-2026“ am Donnerstag, 07.05.2026. Zu sehen sind Malerei, Collagen und Assemblagen. Manfred Zoller lebt undarbeitet in Bergfelde.

„Mit Dr. Manfred Zoller stellt im ReMO ein Künstler aus, dessen Werke wirklich spannend und im
wahrsten Sinne des Wortes vielschichtig sind. Gleichzeitig ist seine Biografie faszinierend. Als Arzt
hat er viele Beobachtungen aus dem Studium der Anatomie in seine Werke und seine Lehre als
Dozent einfließen lassen“, sagte Landrat Alexander Tönnies.

Das künstlerische Schaffen von Manfred Zoller ist geprägt durch das Verschmelzen von zwei verschiedenen Professionen. Obwohl er schon früh sein künstlerisches Talent entdeckte und auslebte, entschied er sich zunächst für einen naturwissenschaftlichen Weg. So studierte er Medizin und waranschließend als Assistenzarzt am Anatomischen Institut in Rostock tätig.

Zugleich malte und zeichnete er intensiv weiter und suchte den Austausch zu anderen Kunstschaffenden. Dazu gehört auch ein reger Schriftverkehr: Mehr als 500 Briefe aus fünf Jahrzehnten, die mittlerweile Eingang in das „Manfred-Zoller-Archiv“ der Akademie der Künste Berlin gefunden haben.

Eine Auswahl ist unter dem Titel „Kehrwieder 4 – Künstlerbriefe nach Rostock, Dresden, Berlin und Bergfelde“ als Buch erschienen.

Am Beginn seines Schaffens entstanden Zeichnungen und Gemälde: Porträts, Landschaften, Straßenansichten und Interieurs. Bereits in den Achtzigerjahren gestaltete er Plastiken und entdeckte die Collage. In den vergangenen Jahren waren neben den Collagen auch Assemblagen und farbige Wandskulpturen ein bevorzugtes Thema.

Als Hochschullehrer gab Manfred Zoller sein Wissen und Können weiter. Er entwickelt ein modernes
Grundlagenfach, das sich aus seiner Arbeit im Atelier und dem medizinischen Wissen speist. Ge-
danken der Veranschaulichung, spielerische räumliche Modelle prägen die praktischen Ergebnisse
der Studierenden. Sein Lehrbuch „Gestalt und Anatomie – ein Leitfaden für den bildnerischen Weg“
erscheint 2022 als dritte Auflage. Darüber hinaus führen ihn Gastprofessuren unter anderem nach
Kairo und Tokio. Seine Kunstwerke präsentiert Manfred Zoller in zahlreichen Ausstellungen im In-
und Ausland. Darüber hinaus befinden sich seine künstlerischen Arbeiten in Museen und Privatsammlungen.

Die Öffnungszeiten

Die Sonderausstellung mit Werken von Manfred Zoller kann bis zum 30.08.2026 zu den Öffnungs-
zeiten des ReMO – Regionalmuseum Oberhavel besucht werden: immer dienstags bis sonntags ab
10.00 Uhr. Das Museum schließt um 17.30 Uhr, der letzte Einlass erfolgt um 17.00 Uhr.

Erwachsene zahlen 6,00 Euro (ermäßigt 5,00 Euro), Kinder ab 7 Jahren und Jugendliche 3 Euro Eintritt. Eine Familienkarte für bis zu zwei Personen über 18 Jahren und bis zu vier Kinder bzw. Jugendliche kostet 15,00 Euro.


Zwischen Horizonten: Eine Werkschau

Künstler Ralf Tiedemann stellt in der KulturFUGE aus


Kulturdezernent Holger Mittelstädt und Ulrike Rack, stellvertretende Leiterin des ReMO – Regionalmuseum Oberhavel, haben gemeinsam mit dem Künstler Ralf Tiedemann am Donnerstag, 02.07.2026, die Sonderausstellung „Werkschau: Zwischen Horizonten“ eröffnet. Die Schau ist bis zum 27. September in der KulturFUGE, André-Pican-Straße 40 in Oranienburg, zu sehen.

„Mit Ralf Tiedemann stellt das ReMO in der KulturFUGE Werke eines Profis aus. Als Kunstpädagoge ist es ihm besonders wichtig, Kinder und Jugendliche für die Kunst zu begeistern“, sagte Holger Mittelstädt während der Vernissage. Die Werke Tiedemanns lassen viel Raum für einen Dialog. „Am besten lassen wir uns bei einem Rundgang durch die Schau überraschen, irritieren, begeistern“, ergänzte der Bildungs- und Kulturdezernent.

Ralf Tiedemann, der 1965 in Cuxhaven (Niedersachsen) geboren wurde und heute im Mühlenbecker Land lebt, erhebt in seinen Arbeiten Präzision und Zufall zu gleichrangigen Partnern der Gestaltung. Sein Gesamtwerk spiegelt die Vielfältigkeit des Künstlers: beständig sucht er nach neuen Ausdrucksformen, experimentiert mit verschiedenen Techniken und verbindet dabei gegenständliche Genauigkeit mit freier Abstraktion. Neben naturgetreuen Zeichnungen von Menschen, Städten oder Landschaften, stehen abstrakte, nicht minder ausdrucksstarke Bilder. Er erschafft Motive der Leichtigkeit, scheut jedoch zugleich nicht davor zurück, kritische Themen sowie aktuelle Ereignisse aufzugreifen und sie in seinen

Kunstwerken zu verarbeiten. „Kunst ist für mich mehr als nur Ausdruck – sie ist ein Dialog, eine Entdeckungsreise und eine Möglichkeit, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Als Künstler, Kunstpädagoge und kreativer Gestalter sehe ich meine eigene künstlerische Arbeit im Spannungsfeld der künstlerischen Auseinandersetzung mit kritischen Themen die mich bewegen“, sagt Ralf Tiedemann über seine Arbeiten.

Neben seinem Studium der Kunsterziehung an der Universität zu Köln ergriff Ralf Tiedemann auch die Gelegenheit zur Ausbildung bei verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern. Zu seinen Mentorinnen und Mentoren gehören Ingrid Gretenkort, Prof. Franz Rotter und Jean-Pierre Picon, ein Schüler Emil Noldes.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl seiner Werke der späten 1980er Jahre bis in die Gegenwart. Sie bietet damit nicht nur ein Überblick über die Vielfältigkeit Ralf Tiedemanns, sondern bildet gleichsam seine künstlerische Entwicklung ab. Dabei sind die gezeigten Kunstwerke Werkschau und Einladung zugleich:

Für Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellung ist die KulturFUGE montags bis freitags von jeweils 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.


Hier finden Sie Impressionen vergangener Sonderausstellungen:














Hier finden Sie Ausstellungshighlights des Jahres 2022.